Wer bin ich?
Ich bin Andreas.
Und ich stottere.
Nicht manchmal. Nicht „ein bisschen“.
Sondern so, wie es mein Leben seit meiner Kindheit begleitet.
Stottern ist für viele ein Randthema. Für mich war es lange ein ständiger Begleiter - in Gesprächen, in der Schule, im Beruf, im Alltag. Oft unsichtbar für andere, aber immer spürbar für mich. Mit allem, was dazugehört: Anspannung, Scham, Rückzug, der Wunsch, „einfach normal sprechen zu können“.
Lange Zeit habe ich versucht, mein Stottern zu kontrollieren, zu verstecken oder wegzutherapieren. Ich habe gelernt, Strategien anzuwenden, Situationen zu vermeiden und mich selbst ständig zu hinterfragen. Was ich dabei verloren habe, war nicht nur meine Stimme - sondern auch ein Stück von mir selbst.
Heute gehe ich einen anderen Weg.
Ich spreche nicht trotz meines Stotterns, sondern mit ihm.
Offen, sichtbar und ohne Beschönigung.
Mit Stutter Unfiltered möchte ich zeigen, wie Stottern sich wirklich anfühlt - jenseits von Mitleid, gut gemeinten Ratschlägen und falschen Vorstellungen. Es geht mir nicht darum, perfekt zu sprechen. Es geht darum, ehrlich zu sprechen. Über Blockaden, über innere Kämpfe, über Mut, über Rückschritte und über die kleinen Siege im Alltag.
Ich teile meine Erfahrungen nicht, weil ich „fertig“ bin - sondern weil ich unterwegs bin. Und weil ich weiß, wie viel es verändern kann, wenn man merkt:
Ich bin nicht allein.
Diese Seite richtet sich an Menschen, die selbst stottern, an Angehörige, an Interessierte - und an alle, die verstehen wollen, was hinter dem Stottern steckt. Nicht aus der Theorie, sondern aus dem echten Leben.
Das hier ist kein Hochglanzprojekt.
Das ist Realtalk.
Ungefiltert. Echt. Menschlich.